Unsere Zielsetzung

Die Herausforderung ist es, wichtige Entscheidungsträger in das Energiemanagement einzubeziehen und das zu einer Zeit, in der Energie oft noch kein großes Thema in Kommunen ist und - außer für kommunale Energiemanager oder Wartungspersonal der Gebäude - kein Interesse für das Thema besteht. EDI-Net wendet sich an Entscheidungsträger und Finanzexperten und bezieht weiterhin die Gebäudenutzer mit ein, indem diese miteinander in Austausch treten, um über die mit intelligenten Zählern gewonnenen Informationen zu diskutieren.

Unser Ziel ist die Stärkung öffentlicher Verwaltungen im Umgang mit den Ergebnissen von (typischerweise halbstündlich) erhobenen Kurzzeitmessreihen für Energie und Wasser und der Rückmeldung von Gebäudenutzern. Dies soll zur Steigerung der Nutzung Erneuerbarer Energien sowie Energieeffizienz führen und dazu, Kommunen zu befähigen, ihre nachhaltige Energiepolitik systematisch zu planen und umzusetzen.

Noch deutlicher formuliert sind es unsere Ziele, Kommunen zu befähigen:

1. Die Kenntnis darüber zu verbreiten, wie die mit Hilfe von Smart Metern für Energie und Wasser erhobenen Daten verwendet werden können, um

  • schnell Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energien und Energieeinsparoptionen zu identifizieren,
  • gegenüber den Haushaltverantwortlichen den Energie- und Wasserverbrauch genauer darzustellen, damit diese die Menschen zum Energiesparen anregen können,
  • Energiemanager dabei zu unterstützen, den Verbrauch ihrer Gebäude mit dem in anderen EU-Mitgliedsstaaten zu vergleichen, um hierüber gute Praxisbeispiele auszutauschen,
  • das Potenzial zur Nutzung von Erneuerbaren Energien zu kalkulieren.

    2. Effektiver mit den Gebäudenutzern und -managern in Austausch zu treten, um nachhaltige Energie zu fördern, mit Hilfe der

    • Schaffung eines Online-Forums zum Austausch über den Energie- und Wasserverbrauch in Gebäuden und von guten Praxisbeispielen,
    • Quantifizierung des Bedarfs an Erneuerbaren Energien in Gebäuden und des größeren Kenntnisstands bei den Gebäudenutzern durch deren Austausch.

    3. Nachhaltige Energiepolitik deutlicher vermitteln durch die

    • Umsetzung von Energieeffizienz-Richtlinien,
    • Umsetzung von nachhaltigen Energieeffizienzplänen, lokalen Klimaaktionsplänen und Energieeffizienz-Richtlinien begleitet von Monitoring, Benchmarking und Austausch von Praxisbeispielen zwischen den Kommunen, der Identifikation anderer potenzieller Nutzen für Energie- und Wassermesswerte und Rückmeldung von Nutzern, um damit neue Möglichkeiten zur Nutzung der Information von halbstündlich erfassten Messreihen zu entwickeln.

    4. Netzwerkaktivitäten und Wissenstransfer auf europäischer Ebene über die Bewertung öffentlicher Gebäude zu stärken. Dies geschieht durch

    • verbesserten Wissenstransfer,
    • Capacity building,
    • Aufbau einer neuen „Smart Data“-Nutzergemeinschaft.